| CM und CMII |
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Die Hauptaufgabe von traditionellem CM ist der Konformitätsnachweis, d.h. dass das Produkt auch tatsächlich dem Design entspricht. Umgekehrt wird erwartet, dass das Design eine exakte Abbildung des physischen Produkts ist. Die meisten Organisationen haben damit Probleme - physische Produkte und das Produktdesign stimmen nicht immer überein. Ursache dafür sind die vielen Änderungen an den Produkten und am Design und ein langsamer und schwerfälliger Änderungsprozess. Wenn man genauer hinschaut gibt es in den meisten Unternehmen viele unterschiedliche Änderungsprozesse - das Ganze gerät aus dem Ruder. Solche Probleme im Umgang mit Änderungen existieren seit Jahrzehnten und viele Prozessverbesserungsinitiativen wie z.B. Six Sigma, CMMI, etc. haben daran nicht viel geändert. Aus diesem Grund wurde vom Institute of Configuration Management eine erweiterte CM-Version namens CMII entwickelt. Dabei wird erst dann mit dem Detail-Design eines Produkts begonnen, wenn die so genannte Design-Basis definiert und auf Basis dieser eine Physische Item Hierarchie (PIH) festgelegt wurde. Detailinformationen aus der Entwicklung, Prozessvorgaben aus der Arbeitsvorbereitung, Anforderungen aus der Beschaffung, etc. - die PIH wird von allen beteiligten Bereichen gemeinsam als einheitliche Ablage- und Planstruktur verwendet. Aufgabe von CMII ist mehr als "nur" der Konformitätsnachweis: Fortwährende Konformität der Produkte mit den Anforderungen und kontinuierliche Verbesserung dieser. Erreicht wird dies durch einen effizienten und schnellen Änderungsprozess mit dem die Dynamik eines Unternehmens gefördert und nicht gebremst wird. Dieser Prozess wird "von der Wiege bis zur Bahre", oft auch E2E (End-to-End) genannt, verwendet. Idealerweise sogar zur Verwaltung von produktübergreifenden Informationen des Unternehmens selbst. Durch die Ausbildung und Zertifizierung zum CMII-Professional schlagen Sie "zwei Fliegen mit einer Klappe":
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